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Heilpraktiker - eine interessante Karriere im Gesundheitswesen

Unterschied zwischen großen und kleinem Heilpraktiker | Academy of SportsDie Nachfrage nach individuellen Gesundheitsleistungen ist in den letzten Jahren sprunghaft angestiegen. Immer mehr Menschen sind auf der Suche nach Alternativen oder Ergänzungen zu den Leistungen, die durch Ärzte der Schulmedizin angeboten werden. Aus diesem Grund suchen sie zunehmend Hilfe bei Heilpraktikern, um sich von diesen umfassend beraten und behandeln zu lassen. Heilpraktiker sind vor allem in der Naturheilkunde tätig und bieten in diesem Zusammenhang verschiedene Formen der Behandlung an. Dazu zählen nicht nur die Homöopathie, mit der Heilpraktiker hauptsächlich in Verbindung gebracht werden, sondern auch Therapieformen wie Akupunktur, Phytotherapie, Chiropraktik, Psychotherapie, Physiotherapie sowie Osteopathie und andere Verfahren. Heilpraktiker verfolgen bei ihrer Arbeit einen ganzheitlichen Ansatz, der das Zusammenspiel zwischen Körper, Geist und Seele in den Mittelpunkt stellt. Dies gilt in der Psychotherapie ebenso wie für Physiotherapeuten und andere Fachgebiete des Heilpraktiker-Berufs.

Durch das steigende Bewusstsein für die Bedeutung sanfter Heilmethoden und die zunehmende Akzeptanz von Heilpraktikern sind die Berufsaussichten auf dem Arbeitsmarkt sehr gut. Die Tätigkeit ist durch das Heilpraktikergesetz geregelt. Arbeiten darfst du in diesem Beruf demnach nur, sofern du nach der Heilpraktikerausbildung die Prüfung durch das Gesundheitsamt bestanden hast. Für die Ausbildung bestehen jedoch keine gesetzlichen Vorgaben. Möchtest du Heilpraktiker werden, empfiehlt es sich allerdings, eine Ausbildung zu absolvieren, die alle relevanten Themen des Berufs abdeckt. So hast du die Möglichkeit, dich als etablierter Heilpraktiker oder Heilpraktikerin mit großem Wissens- und Behandlungsspektrum zu positionieren. Nach deiner Ausbildung und der bestandenen Prüfung (HP-Erlaubnis) kannst du dich auf verschiedene Schwerpunkte festlegen und beispielsweise als allgemeiner Heilpraktiker, aber auch als Heilpraktikerin für Psychotherapie oder als Physiotherapeut tätig werden.


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Unterschiede zwischen dem kleinen und großen Heilpraktiker

Bei der Ausbildung zum Heilpraktiker stehen dir verschiedene Möglichkeiten offen. Auch in Bezug auf den Abschluss gibt es verschiedene Aspekte zu beachten. Per Gesetz wird zwischen dem großen (großer HP) und dem kleinen Heilpraktiker (kleiner HP) unterschieden. Der kleine Heilpraktiker ist auch unter dem Begriff des sektoralen Heilpraktikers oder kleiner Heilpraktikerschein bekannt. Wer den großen Heilpraktiker nachweisen kann, ist laut Gesetz dazu berechtigt, jede Tätigkeit auszuüben, die der Feststellung, Heilung oder Linderung von Krankheiten, Leiden oder körperlichen Schäden dient. Der sektorale Heilpraktiker ist hingegen eingeschränkt auf einen bestimmten fachlichen Bereich, in dem er behandelt, beispielsweise in der Psychotherapie oder Physiotherapie. In Bezug auf die Arbeit als sektoraler Heilpraktiker bestehen, je nach fachlichem Schwerpunkt, unterschiedliche Anerkennungs- und Prüfungsbedingungen.

Als sektoraler Heilpraktiker für Psychotherapie (sektorale Heilpraktikererlaubnis oder auch sektorale Heilerlaubnis) der häufig synonym mit dem kleinen Heilpraktiker genannt wird, darfst du nur in diesem Bereich therapieren. Auch hierfür ist das Bestehen der Prüfung beim Gesundheitsamt notwendig. Nachweisen musst du ausreichende Kenntnisse auf dem Gebiet der Psychotherapie. Dazu gehören Themen der wissenschaftlich anerkannten Verfahren in der Psychotherapie. Ein weiterer Schwerpunkt, den du als sektoraler Heilpraktiker (sektoralen HP) ausüben kannst, betrifft die Tätigkeit in der Physiotherapie. Mit diesem Abschluss hast du die Möglichkeit, die Arbeit eines Physiotherapeuten durchzuführen, unabhängig von der Zuweisung von Ärzten oder allgemeinen Heilpraktikern. Weitere Teilbereiche von sektoralen Heilpraktikern umfassen neben der Physiotherapie und der Psychotherapie die Schwerpunkte Logopädie, Ergotherapie oder Podologie.


Entdecke die Vorteile einer flexiblen Heilpraktiker-Ausbildung

Heilpraktiker Ausbildung Vorteile | Academy of SportsWenn du Heilpraktiker werden möchtest und dich durch eine fundierte Heilpraktikerausbildung auf die Prüfung vorbereiten möchtest, erwirbst du an der Academy of Sports das hierfür erforderliche theoretische und praktische Wissen. Im Rahmen der Ausbildung erlangst du nicht nur Know-how aus den Bereichen der Physiotherapie und Psychotherapie, sondern auch umfangreiche Kenntnisse, die dich dazu befähigen, als allgemeiner Heilpraktiker ohne Beschränkung auf diese Fachgebiete zu arbeiten. So eignest du dir in der Heilpraktiker-Ausbildung ein breites Spektrum an Kompetenzen an, mit dem du Patienten ganzheitlich behandeln und ergänzende Leistungen zu Ärzten der Schulmedizin anbieten kannst.

Die Ausbildung ist zeitlich sowie örtlich flexibel strukturiert. Dadurch bestimmst du selbst, wann und wo du dir die Fähigkeiten aneignest, die du benötigst, um Heilpraktiker zu werden. Die Vermittlung des Fachwissens erfolgt in der Heilpraktiker-Ausbildung über einen modernen Medienmix, der unterschiedliche Verfahren des E-Learnings umfasst. Zu den angewandten Methoden zählen neben Selbstlernphasen auch interaktive Web Based Trainings sowie Live-Online-SeminareDadurch ist ein optimaler Lernerfolg für unterschiedliche Lerntypen gewährleistet.

Mit der Ausbildung erhältst du eine Vorbereitung auf die Heilpraktiker-Prüfung, die verschiedene fachliche Themen abdeckt und von der Psychotherapie über Fachwissen für Physiotherapeuten und Aspekte der Homöopathie bis hin zu den Regelungen der Gebührenordnung für Heilpraktiker reicht. Dadurch profitierst du von einer praxisnahen Ausbildung, die dich dafür qualifiziert, Patienten einfühlsam, ganzheitlich und mit dem richtigen Maß an Fachkompetenz zu beraten und zu behandeln. 


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Was bedeutet kleiner Heilpraktiker?

Die Bezeichnung „Kleiner Heilpraktiker“ wird häufig synonym für den Abschluss als Heilpraktiker der Psychotherapie verwendet. Der Begriff entspricht prinzipiell dem des sektoralen Heilpraktikers. Hierbei handelt es sich um einen Absolventen der Heilpraktikerausbildung, der sich auf einen bestimmten Wirkungsbereich festgelegt hat und der auch nur Krankheiten behandeln darf, die diesem Bereich angehören. Kleine bzw. sektorale Heilpraktiker finden sich entgegen der landläufigen Meinung nicht nur in der Psychotherapie, sondern auch in den Bereichen der Physiotherapie oder Podologie.

Braucht man für die Homöopathie den kleinen oder den großen Heilpraktikerschein?

Wer Patienten mithilfe von homöopathischen Verfahren behandeln möchte, ist gut damit beraten, den großen Heilpraktikerschein zu erwerben. Er ermöglicht eine ganze Bandbreite an Schwerpunkten und deckt vielfältige Themen der Naturheilkunde ab. Der sektorale Heilpraktiker für Psychotherapie umfasst prinzipiell die Erlaubnis, rezeptfreie homöopathische Mittel anzuwenden, allerdings nur, wenn diese gezielt für die Therapie psychischer Leiden bestimmt sind. Dazu ist mit dem kleinen Heilpraktikerschein nur das Empfehlen, nicht jedoch das naturheilkundliche Verordnen auf Rezept gestattet.

Was ist sektoraler Heilpraktiker?

Der sektorale Heilpraktiker hat eine eingeschränkte Erlaubnis, Patienten zu behandeln. Im Gegensatz zu Absolventen mit dem großen Heilpraktikerschein sind sektorale Heilpraktiker in einem bestimmten Bereich tätig, etwa auf dem Gebiet der Physio- oder Psychotherapie. Die Prüfung, die für die sektorale Heilpraktikererlaubnis abzulegen ist, umfasst einen schriftlichen und mündlichen Teil, in denen Fragen zum angestrebten Bereich zu beantworten sind. In manchen Bundesländern ist gar keine Prüfung erforderlich. Hier reicht es, die sektorale Heilpraktikerzulassung mit einem Ausbildungsnachweis zu beantragen.

Was darf ein sektoraler Heilpraktiker Physiotherapie?

Als sektoraler Heilpraktiker für die Physiotherapie verfügst du über eine beschränkte Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde. Dies regelt § 1 Absatz 1 des Heilpraktikergesetzes. Demnach darfst du physiotherapeutische Diagnosen ausstellen und entsprechende Behandlungen vornehmen. Nicht gestattet ist es, naturheilkundliche Rezepte auszustellen sowie invasive Techniken oder Eingriffe, beispielsweise Akupunktur, Blutabnahme oder Infusionen, anzuwenden bzw. vorzunehmen.  Möglich ist es hingegen, privat versicherte Patienten sowie Selbstzahler ohne eine ärztliche Verordnung zu behandeln.


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