Sonne trifft Körper – was passiert?

Newsbeitrag - Was passiert wenn die Sonne den Körper trifft?

Fast jeder weiß um das Risiko der Sonneneinstrahlung und kennt die Wichtigkeit des Sonnenschutzes. Aber die UV-A- und UV-B-Einstrahlung hat bei weitem nicht nur negative Auswirkungen auf uns – ganz im Gegenteil. Die Sonne ist der Motor allen Lebens, wie könnte es da anders sein, als dass auch wir maßgeblich von ihrer Energie profitieren?

1.Die Sonne macht glücklich

Unser Zentralstern schickt uns sein galaktisches Licht, das beim Auftreffen auf unsere Haut Endorphine (Glückshormone) freisetzt. Dabei wird auch Serotonin, das sogenannte Aktivitätshormon, ausgeschüttet und wirkt sich in vielerlei Hinsicht positiv auf unser Wohlbefinden aus: es wirkt depressiven Stimmungen und Ängsten entgegen, trägt zur Regulation des Zuckerstoffwechsels bei, fördert das Sättigungsgefühl und unterstützt die Verdauung. Kein Wunder, dass wir im Sommer viel aktiver sind, denn durch die vermehrte Produktion von Serotonin wird das Schlafhormon Melatonin zurückgedrängt.

TIPP: Wer nicht häufig genug in die Sonne kommt, kann übrigens auch durch den Verzehr von Südfrüchten wie Bananen, Ananas oder Orangen seinen Serotoninspiegel etwas pushen. Oder – das wird die Schleckermäuler besonders freuen – mit dunkler, kakaohaltiger Schokolade!

2.Die Sonne macht gesund

Das Immunsystem, der Knochenbau, die Muskeln und Zähne benötigen, um gesund und stark zu bleiben, den hormonverwandten Botenstoff Vitamin D. Die Sonnenstrahlen ermöglichen dem Körper, diese Stoffgruppe zu bilden. Da es sich um einen fettlöslichen Baustoff handelt, kann der Körper diesen sogar über längere Zeit hinweg speichern, was ganz besonders wichtig für uns ist, denn im Winter, wenn es draußen grau und trist ist, benötigen wir seine enorme Unterstützung, um Erkältungen und Grippen abzuwehren. Je mehr Vitamin D man also im Sommer tankt, umso besser kommt man durch den Winter!

TIPP: Nur Gesicht und Hände zu entblößen, genügt bei Weitem nicht, um mit unserem Sonnensegel Haut genügend UV-A- und UV-B-Strahlung auffangen zu können für eine ausreichende Vitamin D-Produktion, darum ist der ein oder andere Freibadbesuch aus gesundheitlicher Sicht nur zu empfehlen. Wer arbeitsbedingt selten zum Sonnbaden kommt, kann auf die Alternative Solarium zurückgreifen, allerdings mit guter Beratung und nur in der richtigen Dosierung.

3.Die Sonne macht Freunde

Es ist erwiesen und entspricht ebenso der Eigenerfahrung, dass steigende Temperaturen Gemüt und Verhalten positiv beeinflussen. So, wie Wärme Muskeln entspannt, hilft sie uns, offener und gelassener zu werden und vermehrt den Kontakt zu unseren Mitmenschen zu suchen. Schönes Wetter lässt uns sogar andere Menschen milder und freundlicher beurteilen, sodass wir nachweislich empathischer werden. Natürlich trägt dazu auch der Faktor der vielen Außenaktivitätsmöglichkeiten bei, für die wir durch schönes Wetter und Glückshormonausschüttung ohnehin besonders offen sind.

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