Wie kann ich Fitnesstrainer werden?

Die Fitnessbranche ist ein klassischer Berufszweig für Berufs- und Hobbysportler sowie für Quereinsteiger. Viele, die heute als Fitnesstrainer tätig sind, haben zunächst andere Berufe erlernt und waren in ihren früheren Tätigkeitsfeldern unzufrieden. Viele sportbegeisterte Menschen wissen zudem nicht, dass es auf dem Arbeitsmarkt eine extrem hohe Nachfrage nach gut ausgebildeten Fitnesstrainern gibt. Falls also Sport ist deine Leidenschaft ist und du dein Hobby zum Beruf machen möchtest, solltest du nicht lange zögern und den Schritt in eine neue berufliche Zukunft wagen.

 

Wie werde ich Fitnesstrainer, ohne sofort meinen Beruf aufgeben zu müssen?

Du bist familiär stark eingespannt oder sitzt beruflich so fest im Sattel, dass die sofortige Aufgabe Deiner aktuellen Tätigkeit nicht zur Debatte steht? Dann ist die berufsbegleitende Ausbildung zum anerkannten Trainer ideal. Du lernst nach Feierabend und an den Wochenenden bequem zu Hause, ohne auf die professionelle Unterstützung durch qualifizierte Lehrer und Ansprechpartner verzichten zu müssen. Während des Lehrgangs nimmst du lediglich einige Präsenztermine wahr, während derer du dir das praktische Rüstzeug für deine spätere Tätigkeit aneignest. Ob du nach Abschluss deiner Ausbildung hauptberuflich oder nebenberuflich als Trainer arbeiten oder dich möglicherweise selbstständig machen möchtest, kannst Du dann in aller Ruhe immer noch entscheiden.

Die Ausbildung zum Fitnesstrainer ist unter folgenden Voraussetzungen ideal für dich:

  • Du möchtest dich beruflich neu orientieren und strebst eine berufliche Zukunft in der Fitnessbranche an.
  • Du fragst dich: "Wie werde ich Fitnesstrainer, ohne mein bisheriges Leben sofort vollkommen umkrempeln zu müssen?"
  • Du arbeitest bereits im Sport- und/oder Gesundheitsbereich und möchtest mit einer Fitnesstrainer-Lizenz deine Karrierechancen verbessern.
  • Du möchtest dein Hobby zum Beruf machen und dir fundierte theoretische und praktische Kenntnisse im Bereich Fitness aneignen.

 

Welche Voraussetzungen solltest du mitbringen?

Menschen sind verschieden und haben verschiedene Gründe, ein Fitnessstudio zu besuchen oder anderweitig Sport zu treiben. Um als Fitnesstrainer erfolgreich zu sein, benötigst du deshalb, neben deiner Leidenschaft für körperliche Zusammenhänge und Bewegung, eine gute Portion Empathie und Einfühlungsvermögen sowie Kommunikationstalent.

Als Fitnesstrainer warten nicht nur sportliche Aufgaben auf dich, sondern du bist gleichzeitig Lehrer, Ansprechpartner, Gastgeber, Psychologe und Verkäufer. Zudem solltest du dir darüber im Klaren sein, dass sich die Fitnesslandschaft stetig verändert und sich die Sportwissenschaft kontinuierlich weiterentwickelt. Regelmäßig erobern neue Sportgeräte und Trends den Markt. Es ist also wichtig, dass du die Bereitschaft zur ständigen Weiterbildung mitbringst. Darüber hinaus wirkt sich deine eigene Trainingserfahrung positiv auf den Lernerfolg sowie auf deine zukünftige Trainertätigkeit aus. Falls du dich in den genannten Punkten wiedererkennst, dann solltest du nicht länger zögern und auf Frage "Wie werde ich Fitnesstrainer?" konkrete Taten folgen lassen.

 

Wie werde ich Fitnesstrainer?

Außer den genannten Punkten benötigst du keine fachlichen Voraussetzungen. Wenn sportliches Interesse besitzt, du mindestens 16 Jahre alt bist, über eine gute körperliche Fitness sowie einen Internetzugang mit DSL-Geschwindigkeit verfügst, kannst du dich direkt für die Ausbildung zum Fitnesstrainer anmelden und sofort starten

 

Wie werde ich Fitnesstrainer mit B-Lizenz?

Die Fitnesstrainer B-Lizenz ist eine Basislizenz, mit der du deine Kunden eigenständig und fundiert betreuen kannst. Du erwirbst Kompetenzen, die dich in die Lage versetzen, Menschen jeden Alters und jedes Fitnesslevels beim sportlichen Training fachkundig und kompetent zu betreuen. Im Rahmen des Lehrgangs erlangst du anatomische, psychologische und trainingswissenschaftliche Kenntnisse, die du in den praxisorientierten Präsenzzeiten gemeinsam mit deinen Studienkollegen vertiefst. Du lernst, wie du die Vorgeschichte deines Kunden interpretierst und du wirst nach der Ausbildung in der Lage sein, individuell auf deine Kunden zugeschnittene Trainingspläne in den Bereichen Kraft- und Ausdauertraining zu erstellen. Mit deinen Kompetenzen aus der staatlich zugelassenen Fitnesstrainer B-Lizenz-Ausbildung wirst du deine Kunden im Trainingsprozess emphatisch begleiten und sie erfolgreich zu ihren Zielen zu führen. Mit deiner B-Lizenz kannst du dich in jedem Fitnessstudio und in jeder sportlich orientierten Gesundheitseinrichtung als angestellter Fitnesstrainer bewerben oder als freiberuflicher Trainer arbeiten.

 

Wie werde ich Fitnesstrainer mit A-Lizenz?

Mit der staatlich zugelassenen Fitnesstrainer A-Lizenz erwirbst Du die im Fitnessbereich höchstmögliche Trainerlizenz. Damit eröffnest du dir weitreichende Karrierechancen. Falls du bereits die Fitnesstrainer B-Lizenz sowie einen gültigen Abschluss als Personaltrainer oder eine andere Ausbildung im medizinischen Trainingsbereich besitzt, kannst du dir diese Abschlüsse auf die Ausbildung zum Fitnesstrainer A-Lizenz anrechnen lassen. Möglicherweise erlangst du auf Antrag, ohne weitere Ausbildung, sogar die sofortige Anerkennung als A-Lizenz-Trainer.

Du bist Neueinsteiger? Dann benötigst du keine Vorbildung. Du musst lediglich 16 Jahre alt sein sowie einen DSL-Internetzugang besitzen. Danach absolvierst du die Fitnesstrainer A-Lizenz-Ausbildung, inklusive Ernährungsberater für Sportler, Fachtrainer für Herz-Kreislauftraining, Fitnesstrainer B-Lizenz, Fachtrainer für Sportrehabilitation, und Fachtrainer für Rückentraining. Mit dieser fundierten, anerkannten Ausbildung sicherst du dir attraktive Karrierechancen im Gesundheits-, Fitness- und Breitensport. Das attraktive Ausbildungsprogramm qualifiziert dich zur professionellen Anleitung von Gesundheits-, Fitness- und Profisportlern. Aufgrund der durchdachten modularen Ausbildung und deiner fundierten sportmedizinischen, trainingswissenschaftlichen und pädagogischen Kenntnisse wirst du in der Lage sein, das Training deiner Kunden differenziert zu planen und durchzuführen und diese ergänzend auch im Bereich Ernährung bezüglich einer gesunden Ernährung oder Sporternährung beraten können.

 

Wie werde ich Fitnesstrainer, wenn ich die 40 oder 50 überschritten habe?

Die weit verbreitete Meinung, dass gute Fitnesstrainer grundsätzlich jung und topfit sein müssen, ist nicht richtig. Viele Fitnessstudios und Sporteinrichtungen beschäftigen Mitarbeiter die über 50 Jahre alt sind und die ihre Tätigkeit mit hoher Motivation, Sachkenntnis und Engagement ausüben. Hinzu kommt, dass Kunden, die ebenfalls dieses Alter erreicht oder teils weit überschritten haben, sehr froh darüber sind, wenn sie auf einen gut ausgebildeten, kompetenten Trainer im gleichen Alter treffen. Anstatt auf dein biologisches Alter zu schauen, solltest du dich also von deiner Motivation sowie sportlichen Begeisterung leiten lassen und auf dem Weg zu deinem Ziel einen staatlich geprüften und zugelassenen Lehrgang absolvieren. Dabei hast du die wunderbare Möglichkeit, deine Lerneinheiten und deren Pensum frei zu planen und die verbleibende Zeit deinem aktuellen Beruf, deiner Familie und deinen Hobbys zu widmen.

 

Wie werde ich Fitnesstrainer mit genügend Praxis?

Keine Sorge! Langeweile kommt beim Lernen garantiert nicht auf! Das Besondere am Lehrgang zum Fitnesstrainer Lizenz A, B oder C ist, dass alle Ausbildungen einen hohen Praxisbezug haben. Zusätzlich zum anatomischen und sportwissenschaftlichen Know-how beweist du in praxisnahen Übungen nicht nur deine eigene körperliche Verfassung, sondern auch deine Softskills. Damit du später als Personaltrainer oder eigenverantwortlich in einem Fitnessstudio bestehen kannst, lernst du Beratungsgespräche zu führen und Verträge abzuschließen. Anhand verschiedener Aufgaben schulst du deine Überzeugungskraft und dein Verhandlungsgeschick. Ganz gleich, ob du die A-Lizenz oder die B-Lizenz anstrebst: praktische Kenntnisse wie die Erstellung individueller Trainingspläne, die Übungsunterweisung etc. werden ausführlich in den Vor-Ort-Präsenzphasen vermittelt und geübt. Alles in allem wirst du demnach bereits während deiner Ausbildung herausfinden, inwieweit dir der Trainerjob in einem Fitnessstudio oder als Freiberufler liegt.

 

Prüfung und Abschluss

Am Ende deiner Ausbildung zum Fitnesstrainer erwarten dich schriftliche und praktische Prüfungen, die du teilweise vor Ort ablegst. Die Erfahrung zeigt, dass du die Prüfungen mit einer guten Vorbereitung problemlos bestehen wirst. Je nachdem, für welche Qualifikationsstufe du dich entschieden hast, beantwortet sich auch die Frage: "Wie werde ich Fitnesstrainer und welche Tätigkeitsfelder stehen mit offen?" Während die C-Lizenz die Grundausbildung darstellt, mit der du einem Trainer assistieren und erste Tipps geben kannst, erwirbst du mit der B-Lizenz die Fähigkeit, für den Beruf eines Fitnesstrainers, der selbstständig in einem Fitnessstudio oder einer anderen sportorientierten Einrichtung agiert. Sofern du die A-Lizenz erwirbst, kannst du nach deinem Abschluss ein umfangreiches Fachwissen vorweisen, welches dich in die Lage versetzt, professionelle Sportler zu trainieren. Je höher Du dich also qualifizierst, umso größer ist deine Zielgruppe und umso vielfältiger sind deine Auswahlmöglichkeiten bezüglich Arbeitgebern und Kunden.