Wie gestaltet Ihr Euren SPA Bereich?

In diesem Magazinbeitrag findet Ihr viele kleine Details, wie Ihr als SPA Manager Euren Wellnessbereich mitgestalten könnt. Wichtige Punkte, die Ihr auch beachten solltet, werden hier genannt. 

In diesem Magazinbeitrag findet Ihr viele kleine Details, wie Ihr als SPA Manger Euren Wellnessbereich mitgestalten könnt.

Der entscheidendste Faktor ist die multifunktionelle Nutzung von SPA Räumen. Daraus ergeben sich für Euch und Eure Mitarbeiter vielfältige Behandlungsmöglichkeiten.

Neben den vielen Räumen, die Ihr in Eurem Bereich anbietet, ist es wichtig, einen Vorbereitungsraum für alle Mitarbeiter zu haben. Dort können sie sich vor Dienstbeginn wichtige Materialien zusammenlegen oder frisch herstellen, zum Beispiel spezielle Creme Packungen. Zum anderen könnt Ihr den Raum als Wäschelager bzw. Auffanglager für Schmutzwäsche oder andere Wegwerfartikel nutzen.
Auch ein abschließbares Lager wird benötigt. Dort findet Ihr sämtliche Materialien, die Ihr für Eure Anwendungen benötigt, als Beispiel mobile Hot Stone Kocher, Reservoir für alle Aromaöle bzw. andere spezielle Equipments.
Dass Eure Mitarbeiter einen Ruhe- bzw. Pausenraum und Umkleidemöglichkeiten haben, versteht sich von selbst.

Jedem Behandlungsraum stattet Ihr mit einer multifunktionalen Behandlungsliege aus. Achtet dabei auf die Platzierung im Raum. Die Therapeuten sollten von allen Seiten den Kunden erreichen. Um es ansprechend für den Kunden aussehen zu lassen, empfiehlt es sich, eine kleine Dekoration auf der Liege zu platzieren. Wichtig, nicht überfüllen. Die Mitarbeiter müssen die Accessoires vor und nach jeder Behandlung wieder zeitsparend platzieren.
Zu beachten ist auch, dass sich die Dekorationslinie im gesamten Raum wiederfindet. Überlegenswert ist auch, wenn sich der Kunde in Bauchlage befindet und den Nasenschlitz nutzt, dass er vielleicht auch ein wenig Dekoration auf dem Fußboden finden kann. Als Randbemerkung sollte auch das Erscheinungsbild am Fuß des Therapeuten erwähnt werden. Frage nach ansprechendem Schuhwerk, lackierte Fußnägel oder ähnlichem stehen im Raum.

Im Idealfall befindet sich in jedem Raum eine kleine Dusche. Die Dusche sollte offen, ohne Glas und schlicht gestaltet sein. Nach dem Motto: „ Je gemütlicher die Dusche, desto länger duscht der Kunde.“ Die Duschzeit des Kunden sollte für den Mitarbeiter als Vorbereitungszeit für die nächste Behandlung genutzt werden.
Wichtig ist, dass im SPA Bereich auch Räume mit wenig personalintensiven Behandlungen vorhanden sind. Beispiele dafür sind Infrarotkabinen oder Packungen aller Art.

In jedem SPA Bereich findet man mittlerweile verschiedenste Einzelräume und Doppelkabinen. Entsprechend können dort Paarbehandlungen durchgeführt werden.
Was man auch überlegen kann, sogenannte SPA Suiten einzurichten, mit Behandlungsliegen und Nasszelle. Zu überlegen ist der Einsatz von Doppelbadewannen. So schön es für Paare ist, so kostenintensiver ist es, wenn man nur Einzelpersonen einplant.

Neben den vielen einzigartigen Behandlungsräumen, wie Massage, Kosmetik, Mani- oder Pediküre ist es wichtig einen Ruheraum vorweisen zu können. Dieser wird von allen Kunden nach einer Behandlung genutzt. Leise Entspannungsmusik, ein wenig Obst und angenehme Lagerungsmaterialien lassen den Kunden sanft nachruhen und entspannen.

Zusammenfassung

Bei der Gestaltung des SPA Bereiches ist es wichtig, dass sich der Kunde wohl fühlt. Eine einheitliche Linie sollte hier zu finden sein, angefangen von der Dekoration bis hin zur einheitlichen Dienstkleidung der Mitarbeiter.
Auch die Planung, Gestaltung und schlussendlich die Einrichtung sind Grundvoraussetzung, dass sich der Kunde wohlfühlt und vielleicht wieder in Eurem Haus buchen wird.
Der wirtschaftliche Aspekt sollte allerdings bei der Einrichtung nicht außer Acht gelassen werden.

Autor des Magazinbeitrages

Mareen Zschipke - Dozentin und Tutorin der Academy of Sports

Mareen Zschipke

  • Diplom Physiotherapeutin
  • Wellness- und Spamanagerin
  • Dozentin und Tutorin der Academy of Sports

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