Motiviert bleiben

Der Mensch kann als Gewohnheitstier bezeichnet werden. Das bedeutet, dass Regelmäßigkeit und Gewohnheiten von den meisten Menschen gegenüber Neuem und Innovation vorgezogen werden. Man klammert sich gern an seinen Ritualen innerhalb der persönlichen Komfortzone fest – dies zu ändern, ist nicht immer einfach. Auch, wenn man weiß, was man ändern sollte (z.B. weniger rauchen, mehr Sport treiben, anders ernähren), so fällt eine Umstellung nicht immer leicht.

Der Mensch kann als Gewohnheitstier bezeichnet werden. Das bedeutet, dass Regelmäßigkeit und Gewohnheiten von den meisten Menschen gegenüber Neuem und Innovation vorgezogen werden. Man klammert sich gerne an seinen Rituale. Erfahre hier warum das so ist.

Viele Menschen oder Personaltraining-Kunden erwarten dabei „die eine“ Motivationsspritze, die es ganz einfach richtet. Doch meiner Erfahrung nach gibt es nicht die eine Motivationsspritze. Jeder Mensch reagiert auf andere Motivationsfaktoren. Wie die Herkunft des Wortes – lateinisch: movere – schon erahnen lässt, geht es um die Frage, was den einzelnen Menschen bewegt. Die Einen reagieren eher auf intrinsische Motivationsfaktoren – das sind jene Antreiber, die Menschen durch die Erfüllung persönlicher Werte in Bewegung versetzen, sprich motivieren.

Und die Anderen reagieren eher auf extrinsische Motive – das sind Antreiber, die durch äußere Reizen anspornen. So lassen sich manche Menschen allein schon durch die Hoffnung bewegen, den Wert der Gesundheit in ihrem Leben durch ihr Tun zu verbessern. Manch anderer wird erst dann aktiv, wenn ihn der Trainer „kickt“ oder Menschen in seinem Umfeld Komplimente und Anerkennung für seine Taten aussprechen oder wenn eine Belohnung in Aussicht gestellt wird.
Wer sich motivieren will, sollte sich zunächst fragen, was er eigentlich will und warum er es will. Dann gilt es zu klären, ob und wie dieser Wille zu realisieren ist. Die folgenden vier Schritte bzw. die „4 W“ bilden ab, was mental geschieht, um Motivation zur Verfügung zu haben:

  • Was? (Ziel)
  • Wie? (Können)
  • Warum? (Werte)
  • Wozu? (Erfolg) = Motivation

Um das an einem konkreten Beispiel zu verdeutlichen: Angenommen, Sie haben ungewollt einen höchst unangenehmen Prüfungstermin vorgesetzt bekommen und müssen sich nun dafür vorbereiten. Jetzt haben Sie die Wahl: Motivation erzeugen oder eben nicht! Wie können Sie mental unterscheiden und steuern, ob Sie Motivation erzeugen oder nicht?

So geht Motivation erzeugen mit den 4 W´s:

1. Wissen, was man will: Fragen Sie sich, was Ihr persönliches Ziel dabei ist.
2. Wissen, warum man es will: Ergründen Sie Ihren Antrieb und erzeugen Sie ein positives Gefühl zu der Aufgabe.
3. Sicherstellen, dass Sie entsprechend handeln können: Legen Sie fest, was Sie bis wann tun müssen und sorgen Sie dafür, dass Ihnen nichts im Weg steht.
4. Ergebnis erwarten: Machen Sie sich klar, welchen Vorteil Ihnen die zu investierende Mühe bringt. Versprechen Sie sich eine Belohnung und genießen Sie diese.

 

Zusammenfassung

Genau so können Sie als Personal Trainer, Ernährungsberater, Coach, etc. auch mit Ihren Klienten vorgehen, um Motivation zu erzeugen. Sprechen Sie die 4 ´s an und überprüfen, welcher Inhalt jeweils dahintersteckt.

Autor des Magazinbeitrages

Martin Sutoris

  • Mentaltrainer
  • Kommunikationstrainer
  • Dozent und Tutor der Academy of Sports

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