Pyridoxin (Vitamin B6)
Quellen[nbsp]
Vitamin B6 kommt in Fleisch, Fisch, Vollkornprodukten, Keimen, Gemüse und Kartoffeln vor.
Funktion[nbsp]
Es ist das Schlüsselvitamin im Eiweißstoffwechsel, besonders beim Auf- und Abbau von Aminosäuren. Daher steigt der Bedarf mit dem Eiweißverzehr. Es ist essenziell für das Nervensystem, die Immunabwehr und die Bildung von Hämoglobin (roter Blutfarbstoff).
Mangelerscheinungen
Sie sind sehr selten, treten aber häufig bei Personen auf, die auf die Einnahme bestimmter Arzneien (Krampflöser, Antidepressiva, Tuberkulosemittel) angewiesen sind. Mangelerscheinungen sind Schwäche, Reizbarkeit, Dermatitis (Hautentzündungen) im Gesicht, Anämie (Blutarmut) und neurologische Störungen. Ein chronischer Mangel kann Nervenschädigung hervorrufen.
Gefahr bei Überdosierung
Bei chronischer Überdosierung können Müdigkeit, schmerzhafte Nervenstörungen und Ausfall von Reflexen auftreten.
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Hinweis Es ist wichtig zu wissen, dass monate- bis jahrelange Einnahme von Megadosen an Vitamin B6 (500 mg/Tag und mehr), wie sie u. a. bei Bodybuildern anzutreffen sind, zu einer Erkrankung der sensorischen und motorischen Nerven führen kann. Dies äußert sich in Gangstörungen, Reflexausfällen und Störungen des Tast-, Vibrations- und Temperaturempfindens. Die Erscheinungen sind nach Absetzen von Vitamin B6 weitgehend umkehrbar. |
Tagesdosis[nbsp]
Empfohlene Zufuhr für erwachsene Männer/Frauen: 1,5[nbsp]mg / 1,2[nbsp]mg
Enthalten in (wahlweise) ca.: 300[nbsp]g Rind- oder Schweinefleisch, 300[nbsp]g Fisch, 190[nbsp]g Vollkornreis, 45[nbsp]g KeimenKeimen, 130[nbsp]g Sojabohnen.
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Hinweis Der Vitamin-B6-Bedarf hängt von der Proteinzufuhr ab. Die empfohlene Zufuhr liegt bei 20 µg Vitamin B6/g Protein. |
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