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Prinzip der Variation

Training wirkt sich nicht nur auf morphologische Anpassungen des Körpers aus, sondern hat unter anderem auch Einfluss auf neuronale Anpassungen. Das vegetative Nervensystem spielt vor allem unter funktionellen Gesichtspunkten eine wichtige Rolle. Ist die Trainingsbelastung zu eintönig und gleichbleibend, wirkt sich der Sympathikus nicht mehr so leistungssteigernd aus und der Leistungszuwachs stagniert.

Das Prinzip der Variation der Trainingsbelastung besagt daher, dass neue beziehungsweise unterschiedliche Reize zu neuen Anpassungserscheinungen führen. Im Training sollten daher unterschiedliche Reize gesetzt werden. Variation kann über drei verschiedene Steuerungsebenen erreicht werden: Trainingsinhalte, Trainingsmethoden und Trainingsmittel. Unter Inhalten können beispielsweise unterschiedliche Trainingsübungen wie etwa die Beinpresse oder das Bankdrücken gefasst werden – oder auch laufen statt Rad fahren und dergleichen mehr. Methodisch sollten unterschiedliche Ansätze gewählt werden, wie etwa kein reines Maximalkrafttraining, sondern auch Hypertrophiereize oder Ausdauertraining. Trainingsmittel können beispielsweise Geräte oder aber auch Gummibänder oder Ähnliches sein. Insbesondere im funktionellen Training wird hier auf eine breite Palette an Trainingsmitteln zurückgegriffen.

 

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