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Muskelkontraktionen

Es lassen sich, je nach Kraft- (Spannungs-) bzw. Längenänderung des Muskels, mehrere Kontraktionarten unterscheiden (Großer, Starischka, & Zintl, 2000):

- isotonisch („gleichgespannt“)
Der Muskel verkürzt sich ohne Kraftänderung.
- isometrisch („gleichen Maßes“)
Die Kraft erhöht sich bei gleicher Länge des Muskels (haltend-statisch). Im physikalischen Sinne wird keine Arbeit geleistet, da der zurückgelegte Weg gleich null ist.
- auxotonisch („verschiedengespannt“)
Sowohl Kraft als auch Länge ändern sich. Das ist der häufigste Kontraktionstyp.

Hinsichtlich der resultierenden Längenänderung des Muskels und der Geschwindigkeit, mit der diese erfolgt, lassen sich Kontraktionen z. B. folgendermaßen charakterisieren: 
- isokinetisch („gleich schnell“)
Der Widerstand wird mit einer gleich bleibenden Geschwindigkeit überwunden.
- konzentrisch
Der Muskel überwindet den Widerstand und wird dadurch kürzer (positiv-dynamisch, überwindend). Dabei ändert sich die intramuskuläre Spannung.
- exzentrisch
Hier ist der Widerstand größer als die Spannung im Muskel, dadurch wird der Muskel verlängert (negativ-dynamisch, nachgebend); der Muskel bremst dabei eine Bewegung ab. Es kommt zu Spannungsänderungen und Verlängerung/Dehnung der Muskeln. Diese Form der Belastung bzw. Kontraktion tritt zum Beispiel beim Bergabgehen in der vorderen Oberschenkelmuskulatur (M. quadriceps femoris) auf.

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